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<channel><title><![CDATA[Rampensau.Training - Blog]]></title><link><![CDATA[http://www.rampensau.training/blog]]></link><description><![CDATA[Blog]]></description><pubDate>Thu, 06 Apr 2023 18:36:19 +0200</pubDate><generator>Weebly</generator><item><title><![CDATA[Rachmaninow und die Hypnose: Ein Promi auf der Couch]]></title><link><![CDATA[http://www.rampensau.training/blog/rachmaninow-und-die-hypnose-ein-promi-auf-der-couch]]></link><comments><![CDATA[http://www.rampensau.training/blog/rachmaninow-und-die-hypnose-ein-promi-auf-der-couch#comments]]></comments><pubDate>Sun, 26 Feb 2017 09:48:47 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.rampensau.training/blog/rachmaninow-und-die-hypnose-ein-promi-auf-der-couch</guid><description><![CDATA[&bdquo;Ich sehe eine schwierige Stelle in den Noten und wei&szlig; schon vorher, dass das nicht klappen wird. Warum denke ich sowas?&ldquo;, hat mich k&uuml;rzlich eine Musikerin gefragt.Die Frage, die uns dahinf&uuml;hrt, wo wir hinwollen, ist aus meiner Sicht allerdings nicht warum, sondern wie. Wie m&ouml;chtest Du denn stattdessen reagieren, wenn Du diese Stelle siehst?Dazu eine kleine Geschichte, die am 15. M&auml;rz 1897 in St. Petersburg beginnt. Ein 24-j&auml;hriger Sergei Rachmaninow pr [...] ]]></description><content:encoded><![CDATA[<h2 class="wsite-content-title"><font size="4">&bdquo;Ich sehe eine schwierige Stelle in den Noten und wei&szlig; schon vorher, dass das nicht klappen wird. Warum denke ich sowas?&ldquo;, hat mich k&uuml;rzlich eine Musikerin gefragt.<br /><br />Die Frage, die uns dahinf&uuml;hrt, wo wir hinwollen, ist aus meiner Sicht allerdings nicht warum, sondern wie. Wie m&ouml;chtest Du denn stattdessen reagieren, wenn Du diese Stelle siehst?<br /><br />Dazu eine kleine Geschichte, die am 15. M&auml;rz 1897 in St. Petersburg beginnt. Ein 24-j&auml;hriger Sergei Rachmaninow pr&auml;sentiert seine erste Sinfonie der &Ouml;ffentlichkeit. Man kann den Druck auf seinen Schultern f&ouml;rmlich sp&uuml;ren: Immerhin ist es doch ein bisschen &bdquo;frech&ldquo;, als junger Mann eine gro&szlig;angelegte Sinfonie zu schreiben und sich damit in eine Reihe mit den gro&szlig;en Komponisten der Vergangenheit stellen zu wollen. <br />Um es kurz zu machen: Die Urauff&uuml;hrung endete in einem Fiasko (Dirigent Glasunow soll betrunken am Pult gestanden haben, das hat vermutlich nicht geholfen&hellip;), die Kritiken waren vernichtend. Daumen runter.<br /><br />Ich vermute, im Leben eines jeden Menschen gibt es diese Schl&uuml;sselereignisse, welche den eigenen Weg in die eine oder andere Richtung beeinflussen.<br /><br />Rachmaninow reagierte auf diesen Schock, indem er die folgenden Jahre nichts Gr&ouml;&szlig;eres mehr komponierte, sondern lediglich dirigierte und als Interpret auftrat. Anscheinend holte ihn die erlittene Kr&auml;nkung jedoch immer dann ein, wenn er nicht auf Tournee war und sich nicht durch Gesch&auml;ftigkeit ablenken konnte.<br /><br />Auf Anraten enger Freunde und Verwandter begann er, sich mit einem Herrn Dr. Nikolai Dahl zu treffen.<br /><br />So, und jetzt muss ich als Mentaltrainer mal kurz einhaken, denn hier wird es spannend! Die erste Frage bei jedem Coaching lautet: Wo willst Du, lieber Coachee, denn hin? Was ist das Ziel? In Rachmaninows Fall war es -neben der allgemeinen Stabilisierung seiner Stimmung- sicherlich, wieder zu komponieren und die Schreibblockade zu &uuml;berwinden.<br />Die n&auml;chste Frage lautet: Wie kommen wir dahin? Und jetzt wird es noch spannender, denn Dr. Dahl war nicht nur Arzt, sondern in Frankreich in Hypnose ausgebildet worden.&nbsp;<br /><br />Rachmaninow erinnert sich in seinen Memoiren, wie er in Dahls Praxis in einem gem&uuml;tlichen Ohrensessel diesen besonderen Trance-Zustand erlebte und Dahls Suggestionen h&ouml;rte: &bdquo;Sie beginnen, Ihr Konzert zu schreiben&hellip;Sie arbeiten mit gro&szlig;er Leichtigkeit&hellip;Das Konzert wird von exzellenter Qualit&auml;t sein&hellip;&ldquo;.<br /><br />Ich hake wieder kurz ein, ja? Es gibt hier einige sch&ouml;ne Details zu sehen, die auch f&uuml;r unsere Rampensau-Trainings interessant sind.<br /><br />Zun&auml;chst erkennen wir in Rachmaninows Beispiel den ganz groben Rahmen eines Mentaltrainings mit Hypnose:<br />A Schlie&szlig;e die Augen, begib Dich in einen entspannten Zustand<br />B Denke, f&uuml;hle, handle so, wie Du es Dir w&uuml;nschst (=der Ziel-Zustand)<br />A&lsquo; Nimm die Entspannung mit in den Alltag und &ouml;ffne die Augen wieder<br /><br />Um es nochmal deutlich zu sagen: Den Ziel-Zustand bestimmt der Coachee. Er bestimmt, wohin die Reise geht. Und damit auch die ganz konkreten Suggestionen in der Hypnose.<br /><br />Rachmaninow kann sich nicht nur an die Trancen erinnern, er wei&szlig; auch noch die Inhalte. Entgegen der landl&auml;ufigen Meinung und dem, was RTL einem wei&szlig; machen m&ouml;chte, &bdquo;schl&auml;ft&ldquo; man nicht w&auml;hrend einer Trance, sondern ist im Gegenteil mental &auml;u&szlig;erst aktiv.<br /><br />Au&szlig;erdem lohnt es sich, die Suggestionen etwas genauer anzuschauen:<br /><br /><em>&bdquo;Sie beginnen, Ihr Konzert zu schreiben&hellip;&ldquo;</em><br />Wir stellen fest: Es geht darum, sich selbst im konkreten Verhalten zu erleben.<br />&nbsp;<br /><em>&bdquo;Sie arbeiten mit gro&szlig;er Leichtigkeit&hellip;&ldquo;</em><br />Das Erleben von Leichtigkeit ist Teil des Flow-Zustands. Es w&uuml;rde den Rahmen sprengen, an dieser Stelle tiefer einzusteigen, deswegen sei nur gesagt: Flow ist dieser besondere Trance-Zustand, den wir erleben, wenn wir musizieren, komponieren, Sport treiben oder in der Disco tanzen. Wie Du Dich gezielt in diesen Zustand versetzen kannst, lernst Du in unseren Rampensau-Trainings&hellip;<br /><br /><em>&bdquo;Das Konzert wird von exzellenter Qualit&auml;t sein&hellip;&ldquo;</em><br />Wir w&uuml;rden das eine positive Ergebniserwartung nennen. &nbsp;Rachmaninow lag der Verriss seiner 1. Sinfonie derart im Magen, dass er sich gar nicht vorstellen konnte, dass es bei der n&auml;chsten Komposition anders werden k&ouml;nnte&hellip;<br /><br />Zu guter Letzt k&ouml;nnen wir aus unserem historischen Beispiel auch eine Message mitnehmen, die in der heutigen schnelllebigen Zeit gar nicht gut ankommt: Ver&auml;nderung braucht Zeit. Rachmaninow traf sich t&auml;glich &uuml;ber Monate hinweg mit Dahl, was sicherlich auch dem Umstand geschuldet war, dass Rachmaninow nicht nur eine Schreibblockade zu &uuml;berwinden hatte.<br />F&uuml;r uns als Rampensau-Trainer bedeutet das, dass wir Dir in unseren Trainings Selbsthypnose beibringen, damit wir uns als Trainer direkt wieder &uuml;berfl&uuml;ssig machen und Du direkt weiterkommen kannst.<br /><br />Die Sitzungen zeigten &uuml;brigens Wirkung: Rachmaninow komponierte wieder. Sein n&auml;chstes Werk widmete er Dahl. Es war sein zweites Klavierkonzert, welches ihm endg&uuml;ltig einen Platz unter den ganz Gro&szlig;en sichern sollte&hellip;</font><br /></h2>]]></content:encoded></item><item><title><![CDATA[Was ist eigentlich Mentaltraining?]]></title><link><![CDATA[http://www.rampensau.training/blog/was-ist-eigentlich-mentaltraining]]></link><comments><![CDATA[http://www.rampensau.training/blog/was-ist-eigentlich-mentaltraining#comments]]></comments><pubDate>Tue, 03 Feb 2015 14:35:31 GMT</pubDate><category><![CDATA[Uncategorized]]></category><guid isPermaLink="false">http://www.rampensau.training/blog/was-ist-eigentlich-mentaltraining</guid><description><![CDATA[Wie Lars-Eric Unest&aring;hl, einer der Mentaltrainer erster Stunde sagt: &bdquo;These days, mental training can mean just about anything&ldquo;.    Einige Musiker setzen Mentaltraining mit mentalem &Uuml;ben gleich. Letzteres ist allerdings nur ein kleiner Teil dessen, was mit ersterem m&ouml;glich ist. 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Letzteres ist allerdings nur ein kleiner Teil dessen, was mit ersterem m&ouml;glich ist. Nat&uuml;rlich ist es sinnvoll, seine Bewegungen &bdquo;mental&ldquo; durchzugehen, welcher aus&uuml;bende K&uuml;nstler hat nicht schon z.B. w&auml;hrend einer langen Zugfahrt aus dem Fenster geschaut, sich den Kontakt zum Instrument vorgestellt und ist ein paar L&auml;ufe durchgegangen? Hat die Noten vor seinem inneren Auge gesehen und sich vielleicht gefragt, welcher Finger nach dem Sprung kam? <br /><span></span><br /><span></span>  Auch Sportler spielen gedanklich immer und immer wieder ihre Bewegungen durch. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass physisches Training ideal durch mentales Training erg&auml;nzt wird. Der Leistungszuwachs ist bei Sportarten mit komplizierteren Bewegungen und kognitiven Aspekten (worunter auch das Musizieren f&auml;llt) am gr&ouml;&szlig;ten. Bei reinem Krafttraining ist die Wirkung geringer, aber trotzdem noch statistisch bedeutsam.<br /><span></span><br /><span></span>    Das ist aber l&auml;ngst nicht alles&hellip;<br /><span></span><br /><span></span>    Umfassendes Mentaltraining enth&auml;lt heutzutage auch Methoden, die urspr&uuml;nglich der kognitiven Verhaltenstherapie entlehnt sind. Wie gehe ich &bdquo;mental&ldquo; an einen Wettkampf/Wettbewerb/wichtiges Konzert ran? Welche &Uuml;berzeugungen habe ich? Sehe ich meine Niederlage &bdquo;schon vor Augen&ldquo;? Woran denke ich, wenn&rsquo;s drauf ankommt? Wie spreche ich zu mir selbst? <br /><span></span><br /><span></span>    Desweiteren geh&ouml;ren Entspannungstechniken in das Repertoire jedes guten Mentaltrainers. Wir wissen es alle, regelm&auml;&szlig;ig geht&rsquo;s durch die Medien: Entspannt lernt sich&rsquo;s am besten. Viel Stress ist schlecht f&uuml;r die Gesundheit. Man kann es aber auch andersrum formulieren: Es ist nicht nur so, dass Stress uns von einer gedachten Gesundheits-Null-Linie nach unten zieht. Gezielte Entspannung und eine positive Einstellung k&ouml;nnen uns auch &uuml;ber das normale Niveau hinaus st&auml;rken. <br /><span></span><br /><span></span>    Mit Hypnose (und hier kommt Rampensau.Training ins Spiel) ist es unter anderem m&ouml;glich, Entspannung und intensive mentale Vorbereitung zu kombinieren, denn in einem leichten Trance-Zustand funktioniert mentales &Uuml;ben und das Entwickeln positiver Gewohnheiten m&uuml;heloser und selbstverst&auml;ndlicher.<br /><span></span><br /><span></span>    Und das ist vielleicht ein weiterer Grund, wieso Mentaltraining inzwischen popul&auml;r geworden ist: Der Grundgedanke ist nicht, etwas Kaputtes zu reparieren, sondern vielmehr, etwas Gesundes zu optimieren. <br /><span></span><br /><span></span>    Eingangs erw&auml;hnter L.-E. Unest&aring;hl setzte sich &uuml;brigens auch erfolgreich daf&uuml;r ein, das mentale Training als Wahlfach in schwedischen Schulen anzubieten. Eine sch&ouml;ne Entwicklung, wie wir finden&hellip;<br /><span></span><br /><span></span>  </span><span style=""></span><!--[if gte mso 9]>     Normal   0         21         false   false   false      DE   X-NONE   X-NONE                                                     MicrosoftInternetExplorer4                                                   <![endif]--></span></span></span></span></span></div>]]></content:encoded></item></channel></rss>